Wann sollten Sie Heilwolle nicht verwenden?

Wann sollten Sie Heilwolle nicht verwenden
 
 

Obwohl Heilwolle gut gegen Blasen beim Wandern und bei anderen Fußbeschwerden hilft und angenehm zu tragen ist, gibt es Fälle, in denen Sie auf die Anwendung von Heilwolle verzichten sollten.

In diesem Artikel besprechen wir, warum Heilwolle kein Arzneimittel ist, wann Sie es nicht verwenden sollten und welche Alternativen es gibt.

 
 

Heilwolle ist kein Arzneimittel

Das Wichtigste vorweg: Heilwolle ist kein Arzneimittel. Daher ist Heilwolle auch nicht auf Rezept beim Haus- oder Facharzt erhältlich und die Anwendung wird nicht von den Krankenkassen erstattet. 

Heilwolle ist kein Ersatz für Medikamente und wir von Schmerzfreie Füße geben weder in diesem Artikel noch im Rest dieser Website medizinische Ratschläge. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie in Ihrem Fall Heilwolle verwenden können, konsultieren Sie zur Sicherheit immer zuerst einen Arzt. Die Verwendung von Heilwolle erfolgt stets auf eigenes Risiko.

Nachfolgend besprechen wir Situationen, in denen Sie Heilwolle nicht anwenden sollten.

Heilwolle bei Neuropathie?

Unsere Körper sind voller Nerven: eine Art „Drähte“ im gesamten Körper, die Signale übertragen. Einige Nerven senden Signale an Ihre Muskeln, damit Sie sich bewegen können. Andere Nerven senden Signale an das Gehirn, damit Sie fühlen können. Wenn Sie an Neuropathie leiden, sind die Nerven in Ihren Armen und Beinen geschädigt, bei Polyneuropathie sogar an mehreren Stellen im Körper. Auch Diabetes kann in Form einer diabetischen Neuropathie zu Nervenschäden am Fuß führen.

Diese Schädigung Ihrer Nerven führt zu Schmerzen oder anderen unangenehmen Empfindungen in Körperteilen wie Ihren Beinen oder Füßen. Es kann sogar vorkommen, dass Sie überhaupt nichts mehr spüren, selbst wenn Sie beim Laufen auf etwas Schmerzhaftes, wie eine Reißzwecke oder einen Nagel treten, oder wenn eine zerknautschte Socke in Ihrem Schuh an der Haut Ihres Fußes reibt. 

Soweit wir wissen, hat Schafwolle keinen negativen Einfluss auf Neuropathie. Aufgrund der Risiken, die dieses Taubheitsgefühl in den Füßen mit sich bringen kann, raten wir bei Neuropathien dennoch von der Verwendung von Heilwolle ab. 

Haben Sie eine Heilwolle-Allergie?

Die Ursache einer Wollallergie liegt im Wollfett

Hin und wieder sprechen wir mit Menschen, die aufgrund einer Wollallergie keine Heilwolle verwenden können. Allergische Reaktionen auf Naturmaterialien wie Wolle kommen sehr selten vor. Allerdings kann es bei Menschen mit trockener oder atopischer Haut, bei der die trockene Haut juckt und reizt, zu Reizungen oder einem Ausschlag kommen, wenn sie Kleidung aus bestimmten Wollsorten tragen.

Wenn jemand sagt, dass er allergisch gegen Wolle ist, hat er wahrscheinlich eine Allergie gegen das in der Wolle enthaltene Wollfett und nicht gegen die Wolle selbst. Wollfett, auch Lanolin, Wollalkohole oder Lanolinalkohol genannt, schützt das Schaf vor Witterungseinflüssen und die menschliche Haut gleichermaßen vor Blasen und anderen Beschwerden am Fuß. Allerdings kann Wollfett bei einigen Menschen mehr Probleme verursachen, als dass es Schutz bietet.

 
 
 

Welche Symptome verursacht eine Allergie gegen Wollfett?

Diese durch Lanolin verursachten Beschwerden bestehen häufig in der Bildung von Ekzemen an den Stellen, an denen die Haut mit dem Wollfett in Berührung kommt. Bei einem solchen Ekzem handelt es sich meist um rote, juckende Flecken. Manchmal entstehen auch Beulen, Blasen und Schuppen und die Ekzemstelle kann nässen. Wenn Sie bereits an einem Ekzem leiden, kann dieses sich verschlimmern.

Testen Sie, ob Sie allergisch auf Heilwolle reagieren

Sind Sie unsicher, ob Sie allergisch auf Wollfett reagieren? So finden Sie es mit einem einfachen Benutzertest heraus: Legen Sie dazu ein Stück Heilwolle in die Beuge Ihres Ellenbogens (oder verwenden Sie ein wenig Creme, die Lanolin enthält). Lassen Sie dieses Büschel einige Tage einwirken (empfohlen werden maximal 14 Tage). Wenn innerhalb dieser Zeit kein Ausschlag sichtbar ist und Sie keinen Juckreiz verspüren, besteht eine gute Chance, dass Sie keine Wollfettallergie haben.

Wenn Sie nicht allergisch sind, dann können Sie Heilwolle problemlos verwenden. Wenn Sie eine juckende Reaktion verspüren, ist es ratsam, auf Heilwolle gegen Blasen oder andere Beschwerden an Ihren Füßen zu verzichten.

Kann ich Heilwolle auf offenen Wunden anwenden?

Da Heilwolle ein unverarbeitetes Naturprodukt ist, das direkt vom Schaf stammt, sollten Sie es niemals auf offenen Wunden oder einer bereits offenen Blase verwenden, um Infektionen vorzubeugen. Verwenden Sie Heilwolle nur auf intakter Haut

Verwenden Sie Heilwolle daher vorbeugend, indem Sie vor dem Wandern oder anderen Aktivitäten ein Wollbüschel auf die Hautstellen legen, an denen Sie mit einer Blase rechnen. Sie können Heilwolle auch anwenden, wenn Sie während des Wanderns erste Anzeichen einer entstehenden Blase fühlen.

Blasenpflaster: eine Alternative zu Heilwolle

Wenn Sie an Neuropathie leiden oder allergisch gegen Wollfett sind, können Sie jederzeit auf ein Blasenpflaster zurückgreifen. Auch wenn Sie bereits eine offene Blase oder eine andere offene Wunde haben, die Sie abdecken oder behandeln möchten, sollten Sie lieber auf ein Blasenpflaster zurückgreifen. Warum empfehlen wir das als Anbieter eines Naturprodukts? Weil Ihre Gesundheit an erster Stelle steht!

 
 

Das Naturprodukt Heilwolle ist superfette Schafwolle, die dank ihrer Eigenschaften gegen Blasen beim Wandern und andere Fußbeschwerden hilft.

 
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Warum Heilwolle bei Hallux valgus hilft

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Warum wirkt Heilwolle bei Fußbeschwerden heilend?